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Alt 16.01.2010, 09:41   #1
Cerberus
Tempelwächter

Platon: „Und - beim Hunde! - ihr Athener und Drachenreifler, denn ich muss die Wahrheit zu euch reden!“ *sich sammelt* Cerbi: „Hat jemand meine Schmusedecke gesehen?“ *schlaftrunken umguck*
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Beitrag Das Credo der Assassinen Teil 2 - Blut und Wahrheit

Assassins Creed 2 – Blut und Wahrheit


~~~~~oOo~~~~~

Ich sehne mich nach Rache an jenen, die meine Familie verraten haben um eine Verschwörung zu verschleiern, die größer ist, als alles, was ich mir jemals vorstellen konnte.
Ich bin Ezio Auditore da Firenze. Ich bin ein Assassine.


~~~~~oOo~~~~~








Erscheinungsdatum: 19. November 2009
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action-Adventure
Sprache: deutsch
Sprachausgabe: deutsch
Plattformen: PS3, Xbox, PC (Erscheinung hier in 2010)
Editionen: Normal, White Edition, Black Edition




Story:

Rückblick auf den ersten Teil:


Die Hintergrundgeschichte von Assassins Creed basiert darauf, dass in jedem von uns genetisch verankerte Erinnerungen unserer Vorfahren gespeichert sind. Der Animus (lateinisch für Seele) bringt diese an die Oberfläche. Der erste Teil von Assassins Creed beginnt im Jahre 2012 mit der Entführung von Desmond Miles, einem Barkeeper Mitte 20, von dem Pharmakonzern Abstergo. In ihren Datenbanken als „Subjekt 17“ bezeichnet, wird Desmond gezwungen den Animus zu benutzen um so an die Erinnerungen an seinen Vorfahren Altaír Ibn La-Ahad (das bedeutet „fliegender Adler“ oder auch „der Sohn niemands“) zu gelangen. Mit Hilfe des Animus erlebt er das Leben von Altaír neu und liefert somit den Templern Informationen über ein altes Artefakt. Das Spiel endet mit einer seltsamen Nachricht von „Subjekt 16“ und lässt den Protagonisten sowie auch den Spieler mit einem Haufen Fragen zurück und hier beginnt die Geschichte von Assassins Creed 2.


Geschichtlicher Hintergrund (des Spiels):


Der geschichtliche Hintergrund bei Assassins Creed erzählt von einem jahrhunderte alten Kampf zwischen den mächtigsten Geheimbünden: den Templern, die die Menschen in ihrer Freiheit einschränken wollen und der Bruderschaft der Assassinen, die für den Erhalt der Freiheit kämpfen.
Beide Gruppen streben nach dem Besitz uralter Artefakte und neuer Technologien, mit denen sie ihren Glauben aufrechterhalten und ihre Position stärken wollen.


Gegenwart:


„Mein Name ist Desmond Miles und ich bin ein Kriegsgefangener. Es ist ein Krieg von dem ich nichts wusste, zwischen zwei Gruppen die ich nie für real hielt. Templer und Assassinen. Der Animus zeigte mir die Wahrheit. Was ich alles sah, was ich alles war! Tausend Jahre Geschichte fließen durch meine Adern, zum Leben erweckt durch diese Maschine.


Sie wollen mit ihr und mir etwas finden. Sie nennen es den Apfel, ein Artefakt, einer von vielen so genannten Edensplittern. Die Templer sammeln sie. So behalten sie ihre Macht. Und wenn die Templer noch einen Splitter finden wird sich alles ändern,. Sie wollen uns alle versklaven. Als sie mich hierher brachten hatte ich Angst davor mich zu wehren. Jetzt habe ich Angst vor dem was kommt wenn ich es nicht tue.


Aber ich schaffe es nicht allein. Vielleicht muss ichs auch nicht. Ich traf jemanden. Ihr Name ist Lucy. Sie scheint auf meiner Seite zu sein. Aber sie ist fort. Entführt von diesem Bastard Warren Vidic und seinen Templerherren. Ich weiß nicht was mit ihr geschehen wird oder was mit mir geschehen wird. Ich weiß nur, dass ich hier raus muss und zwar ziemlich bald. Mein Name ist Desmond Miles und das ist meine Geschichte.“


So spannend beginnt die Einleitung des Spiels. Desmond ist zwar auch hier wieder der Hauptdarsteller in Assassins Creed 2. Jedoch erlebt ihr nur wenige Zwischensequenzen mit ihm, da seine Aufgabe darin besteht das Lebens seines Vorfahren, wie auch schon im ersten Teil, neu zu erleben.


Renaissance:


Dieses Mal geht’s aber nicht zurück ins 12. Jahrhundert sondern diesmal nach Italien zur Zeit der Renaissance (15. Jahrhundert). Desmond schlüpft hier in die Rolle des 17jährigen Bankierssohnes Ezio Auditore da Firenze (Firenze ist italienisch für Florenz). Das erste Mal begegnen wir Ezio bei seiner Geburt um dann einige Jahre in die Zukunft zu springen. Dort erleben wir Ezio als einen großspurigen jungen Mann der sicher gerne mit revalisierenden Familien anlegt.


Dieses Mal handelt Ubisoft ganz nach dem Motto „Gut Ding will Weile haben“. Die Geschichte unseres Vorfahren Ezio wird langsam und spannend inszeniert. Über kleinere Missionen lernen wir seine Familie kennen, z.B den untreuen Liebhaber seiner Schwester vermöbeln, seinem kleinsten Bruder beim Federn sammeln helfen oder Botengänge für seine Eltern erledigen. Liebevoll und in geschickt dargestellten Sequenzen wird uns Ezio näher gebracht und schon bald kann man gar nicht anders als ihn mögen. Noch darf Ezio sich allerdings das Assassinengewand noch nicht überstreifen. Das geschieht erst nach einer Spielzeit von ca. 1 bis 2 Stunden. Und selbst dann haben wir es noch immer nicht mit einem voll ausgebildeten Assassinen zu tun. Ezio lernt erst Schritt für Schritt wie ein Assassine zu handeln und zu kämpfen. Und dies geschieht nicht aus freiem Willen. Eine Intrige und eine Verschwörung führen zur Verhaftung seines Vaters und seiner zwei Brüder und anschließend zu deren Hinrichtung. Ezio schwört Rache und verlässt zunächst Florenz um seine Schwester und seine Mutter in Sicherheit zu bringen. Er findet Unterschlupf in der Villa von Mario Auditore, seinem Onkel, in Monteriggioni, von wo aus er zukünftig seine Missionen planen wird.

Charaktere:



Desmond Miles:
Desmond ist in einem modernen Assassinendorf aufgewachsen und zwar unter ständiger Aufsicht seiner Eltern. Mit 16 ist er von zu Hause weggelaufen und schlägt sich seitdem als Barkeeper durch. Damit er nicht entdeckt wird hat Desmond sich weder eine Kreditkarte noch ein Telefon zugelegt. Der Motorradführerschein erwies sich jedoch als Fehler und er geriet Abstergo in die Finger.



Lucy Stillman:
Lucy ist eine Schläferin der Assassinen. Sie arbeitet nur bei Abstergo um deren Pläne auszuspionieren. Im zweiten Teil von Assassins Creed 2 funktioniert sie den Animus so um, dass Desmond quasi im Schlaf zum Assassinen ausgebildet werden kann.



Ezio Auditore:
Ezio ist der zweite Vorfahre von Desmond den wir kennenlernen. Sein Name leitet sich aus dem griechischen Wort Aetos ab, was Adler bedeutet. Im Gegensatz zu Altaír ist Ezio kein ausgebilderter Assassine und lernt nur notgedrungen im Laufe des Spiels sämtliche Fähigkeiten und Tricks. Das Spiel umfasst insgesamt 27 Lebensjahre.




Leonardo da Vinci:
Leonardo da Vinci war Mechaniker, Ingenieur, Bildhauer, Maler und Philosoph zur Zeit der Renaissance und wird im Laufe des Spiels zu Ezios bestem Freund. Für ihn erfindet Leonardo diverse Waffen und entschlüsselt wichtige Dokumente.



Kampfsystem:

Der Hauptkritikpunkt des ersten Teils waren die zwar nett inszenierten aber auf Dauer extrem langweiligen Kämpfe. Meist führte ein Konterangriff bereits zum Sieg und auch waren die Gegner in ihrem Verhalten nicht besonders intelligent. Dies hat Ubisoft sich zu Herzen genommen und im zweiten Teil komplett ausgebügelt. Das Verhalten der Gegner variert und einige sind sogar in der Lage Konter zu blocken. Außerdem bekommen wir es mit den unterschiedlichsten Gegnern zu tun, da wären Bogenschützen, Wachen, Söldner, Verrätern und andere. Die einen sind mehr oder weniger intelligent. Und ihr habt immer die Wahl wie ihr zum Ziel kommt. Sei es ob ihr nur mit Fäusten auf die Gegner losgeht, euch mit den versteckten Doppelklingen zu Wehr setzt oder ob ihr euch einem Schwerterduell stellt. Die Möglichkeiten sind vielfältig. Denn nicht immer ist die offene Konfrontation der beste Weg. Gegen die Bogenschützen sind oftmals die Wurfmesser die bessere Wahl um ungesehen an das Opfer heranzukommen.
Neu sind auch die Fähigkeiten zur Ablenkung. So seit ihr in der Lage lästige Menschenmengen oder Trubadure mit der Aktion „Geld werfen“ abzulenken oder euch mit einer Rauchbombe die Möglichkeit zur Flucht zu verschaffen. Vielleicht wollt ihr euer Attentat auch ganz heimlich ausführen und euer Opfer vergiften. Außerdem könnt ihr eure Ausrüstung verbessern in dem ihre neue Modelle erwerbt oder ihr investiert in neue Waffen.
Aber nicht immer führt der offene Kampf zum Ziel. Oftmals habt ihr auch die Möglichkeit heimlich vorzugehen.


Da ihr natürlich immer nur eine Waffe der jeweiligen Kategorie mit euch führen könnt, könntet ihr zum Beispiel in die Situation kommen, mit euren Schaschlikmesserchen gegen einen heftig gepanzerten Gegner antreten zu müssen. Entweder ihr sucht euer Heil in der Flucht, oder aber ihr mopst euch einfach eine Waffe von den bereits besiegten Gegner. Dies ist nämlich neu. Ihr könnt fallengelassene Waffen aufheben und verwenden. Es könnte allerdings hier passieren, dass diese irgendwann im Opfer stecken bleibt, im Gegensatz zu euren eigenen Waffen, und ihr müsst euch dann eine neue Waffe suchen.



10/10

Steuerung:

Meine Erläuterungen zur Steuerung beziehen sich hier auf die PS3 Version. Sie dürfte der Steuerung der Xbox aber recht ähnlich sein. Grundsätzlich habt ihr 4 Basisknöpfe, Dreieck ist die Kopftaste (sie dient dem Adlerblick, sowie der Synchronisation der Karte oder auch dem Anheuern von Fraktionen), Kreis ist die Handtaste (mit ihr könnt ihr nach Gegner greifen und sie festhalten oder auch in bestimmten Situationen mit anderen Personen oder Orten interagieren), Viereck ist die Waffenhand (ihr könnt auf ihr die Waffen ausrüsten und Angriffe ausführen) und die X-Taste mit der ihr Lauft, bzw in gleichzeitiger Verwendung mit R1 die Wand hochlauft um eine Klettertour zu beginnen.
Im Laufe des Spiels lernt ihr verschiedene Moves, die sich alle, ohne hektisches Buttonsmashing gut ausführen lassen. Problematisch allein könnte der erweiterte Wandsprung sein, bei dem man zunächst mit dem L-Stick + X-Taste und R1 in Richtung Wand laufen muss um dann am höchsten Punkt erneut Viereck und dann mit L nach rechts oder links steuern soll, wobei Ezio aber häufig doch dazu neigt nach hinten wegzuspringen statt dem Kommando rechts oder links zu folgen.
Ansonsten läuft die Steuerung sehr angenehm und intuitiv von der Hand, so dass ich hier kaum etwas zu bemängeln habe. Die Freerunningaktionen sind natürlich auch im zweiten Teil wieder mit dabei. Allerdings hat man das Ganze hier etwas angepasst. Ezio kann sich mit Leichtigkeit um Häuseecken schwingen und auch ansonsten gestalten sich die Kletteraktionen mit ihm wesentlich realistischer.


Im ersten Teil stand man oftmals da und fragte sich „Warum kann er da jetzt nicht raufklettern?“ Und endlich kann man mit dem Hauptcharakter schwimmen. Die vielen Wasserkanäle bieten einen willkommenen Fluchtweg, den seltsamer Weise können die Gegner nicht schwimmen. Hier würde man sich allerdings noch weitere Handlungsaktionen wünschen, zum Beispiel ein pfiffiger Angriff aus dem Wasser heraus wäre doch nett. Vielleicht im nächsten Teil


10/10

Gameplay:

Die Geschichten von Altaír, Ezio und Desmond werden wunderbar miteinander verwoben und wirken sehr abgerundet und durchdacht. Die Missionen, hier bezeichnet als DNA-Sequenzen, sind in kleinere Untermissionen unterteilt. Manchmal kann man die Reihenfolge frei wählen, manchmal ist die Reihenfolge festgelegt. Ist eine Erinnerung abgeschlossen hat man immer wieder genügend Zeit um sich eine der zahlreichen weiteren Aufgaben zu stellen. Ihr könnt Briefzustellungen übernehmen, Auftragsattentate erledigen, untreue Ehemänner verprügeln, Rennen absolvieren oder Schätze suchen. Dabei sind die Aufgaben im Schwierigkeitsgrad sehr unterschiedlich, so dass man nie das Gefühl bekommt ständig das Gleiche zu tun. Um die Motivation zu steigern gilt es natürlich auch Monteriggioni wieder aufzubauen. Das heruntergekommen Provinznest ist nicht unbedingt gerade einladend und die Kasse ist leer. Investiert ihr euer Einkommen so besuchen mehr Leute euer neues Zuhause und euer Einkommen steigt. Damit könnt ihr euch dann neue Rüstungen und Waffen kaufen, oder weiter in den Ausbau investieren. Dabei sollte man natürlich in erster Linie zunächst den Schmied aufrüsten, denn nur wenn er genug Geld zur Verfügung hat wird er sein Geschäft ausbauen und so bessere Waffen und Rüstungen für euch bereithalten.
Um eine besonders seltene Rüstung zu erhalten, die die nämlich Altaír gehörte und im Keller der Villa nur auf euch wartet, müsst ihr die 6 Siegel in den Assassinen Gräbern finden mit denen die Kammer verschlossen ist.

10/10


Präsentation, Atmosphäre, Motivation:

Wie bereits unter Gameplay beschrieben ist die Motivation in Assassins Creed 2 durch die vielen Nebenaufgaben gar keine Frage, aber auch die wirklich spannend erzählte Geschichte veranlasst den Spieler sich mehrere Stunden vor den Fernseher zu setzen um zu erfahren, wie es weiter geht. Die Atmosphäre des Spiels wird natürlich auch durch die atemberaubende Landschaft und liebevoll dargestellten Figuren verstärkt. Man fühlt sich ins 15. Jahrhundert zurückversetzt. Auch hat man darauf verzichtet übermässig oft in die Gegenwart zu Desmond zurückzukehren, damit der Spieler nicht immer wieder aus dem Geschehen gerissen wird.
Die Missionen unterscheiden sich stehts von der vorherigen. Oftmals wird der Spieler aufgefordert ungesehen den Verschwörern zu folgen und Gespräche zu belauschen. Desweiteren darf man eine Flugmaschiene benutzen, auf einen Kutschbock steigen oder eine Gondel bedienen.

10/10


Musik:

Zur Musik lässt sich eher weniger sagen. Sie ist angenehm im Hintergrund zu hören und ist der jeweiligen Situation angepasst, aber niemals tritt sie störend in den Vordergrund. Dabei handelt es sich eher um klassische Musik. Die Musik ist an den verschiedenen Orten unterschiedlich. Hier in diesem Bereich möchte ich allerdings auch einmal auf die wirklich gelungene deutsche Sprachausgabe hinweisen. Die Dialoge sind nämlich wirklich stimmig übersetzt worden und auch die italienisch gesprochenen Sätze kann man im zusammenhang mit der jeweiligen Situation ebenfalls sehr gut deuten. Selten habe ich eine so gute Übersetzung gesehen und schon gar nicht in einem Spiel.

9/10

Grafik:

Die Grafik ist natürlich irgendwie das Herzstück von Assassins Creed 2. Die Landschaften und Städte wirken unglaublich realistisch. Die Bäume bewegen sich im Wind und beim Laufen über die Dächer hört und sieht man wie sich die Schindeln bewegen. Die historischen Gebäude wurden unglaublich detailreich der damaligen Zeit nachempfunden. Und wenn man sich mal die Stuckverzierungen und die Fresken in den Gebäuden anschaut, dann sieht man wie viel Herzblut dort reingebracht worden ist. Aber nicht nur die Gebäude und die Landschaften wurden wundervoll dargestellt. Auch die Menschen sind sehr detailreich dargestellt worden. Es gibt in den Äußerlichkeiten deutliche Abgrezungen zwischen Arm und Reich . Allerdings wiederholen sich hier die einzelnen Figuren und man hätte dort noch etwas mehr an der Mimik arbeiten können. Die Hauptpersonen jedoch sind wunderbar detailreich. Kleinste Details und Blutspritzer sind auf Ezios Rüstung und Gesicht zu erkennen.
Einziges wirkliches Manko an der Grafik ist meiner Meinung nach das Wasser, was irgendwie eine seltsame Oberflächenstruktur aufweist. Das Wasser wirkt eher gelartig und reagiert seltsam wenn Ezio darin schwimmt.

9/10

Gesamtnote:

58/60

Mein Fazit: Eigentlich ein Muss für jeden Liebhaber von Action Adventures.
Ubisoft hat derart krasse Veränderungen vorgenommen, dass man den Eindruck gewinnt, der erste Teil wäre nur eine kleine Fingerübung gewesen. Wäre der erste Teil in diesem Stil produziert worden, wären wir noch heute so davon begeistert wie von diesem Teil.
Ich kann selbst denjenigen, die den ersten Teil nicht mochten, nur zu diesem Spiel raten. Dies ist eine 180 Grad-Wendung
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Alt 16.01.2010, 17:11   #2
Asael
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Hört sich gut an.
Vorallem das man mit den Chara Schatzsuchen kann. Hehe. Könnt ihr mir den mal vorbeischicken? Dann könnte er mir gleich ein oder zwei Schätze finden.
Ich hab auch schon mal einen Clip im Netz dazu gesehen. Sah gut aus.
Allerdings kenn ich Asa.. pardon Assasin´s Creed 1 nicht.
Und zwar aus folgenden Gründen
Geiz - ja ich bin zu geizig mir ne neue konsole deswegen zu kaufen
und PC mäßig bring ich sowieso immer sämtliche Aktionen durcheinander.
*kein geübter PC zocker*
aber sonst klingt es gut.
Und der Bericht ist auch gut geschrieben.
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Alt 16.01.2010, 17:25   #3
Ahriman
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Klingt etwas ZU positiv. Also ich bin immer noch skeptisch. ^__^"

Zitat:
Problematisch allein könnte der erweiterte Wandsprung sein, bei dem man zunächst mit dem L-Stick + X-Taste und R1 in Richtung Wand laufen muss um dann am höchsten Punkt erneut Viereck und dann mit L nach rechts oder links steuern soll, wobei Ezio aber häufig doch dazu neigt nach hinten wegzuspringen statt dem Kommando rechts oder links zu folgen.
Das ist ein Manko für das ich Ubisoft schon bei Prince of Persia und AC1 hätte erwürgen können. Da können die Kletteraktionen ach so realistisch sein...
Dieses kleine Fehlerchen hat mich schon oft in den Tod gestürzt und es nervt mich, raubt mir gar komplett die Spiellaune...

Ich werds mir mal ausleihen und dann als Hardcorekritiker, da ran gehen. XD
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Alt 16.01.2010, 19:01   #4
Cerberus
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Es geht. Ich habs inzwischen recht gut drauf Hab deshalb durchweg die Steuerung als positiv bewertet... ^^ Ist einfach ne Frage, wie gut du deinen Controller kennst und wie ausgeleiert der vlt schon ist. Dann passts

Und du weißt doch selbst...ich bin in das Game verknallt... ich kann ohne es nicht mehr leben

Du wirst das Game zerpflücken bis es blutet ^^

@Asael...ich hab den ersten Teil nie zu Ende gespielt... und man braucht ihn auch eigentlich nicht gespielt zu haben. Du erfährst genug über Altaír im Laufe von Ezios Geschichte

Danke fürs Lob... Ich mag gerne Reviews schreiben.
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Requiescat in pace
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Alt 17.02.2010, 18:40   #5
Ahriman
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Ich erlaub mir mal ganz dreist bei dir die Vorlage zu klauen. Ich habs nämlich mittlerweile auch gespielt und bin nun bereit, das Game in den Boden zu stampfen.

Zitat:
Zitat von Cerberus Beitrag anzeigen
Erscheinungsdatum: 19. November 2009
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action-Adventure
Sprache: deutsch
Sprachausgabe: deutsch
Plattformen: PS3, Xbox, PC (Erscheinung hier in 2010)
Editionen: Normal, White Edition, Black Edition
Wie bewerte ich:
Ich bewerte individuell aus meiner Sicht. Ich akzeptiere Meinungen neben mir und cih weiß, dass ich ein harter Kritiker bin. ^^"
Dinge die gut umgesetzt wurden bekommen ein +1, Dinge die schlecht umgesetzt wurden jedoch -1.
Dinge, die ich als wichtig empfinde und z.B. im Gegensatz zum ersten Teil verbessert wurden bekommen ein +2. Dinge, bei denen ich mir eine Verbesserung gewünscht hätte, dies aber kaum bis gar nicht erfolgte bekommen eine -2.
Dinge, die für mich überraschend neu sind und gut umgesetzt wurden bekommen eine +3. Dinge, die überraschend sind und meiner Meinung nach miserabel umgesetzt wurden müssen mit einer niederschmetternden -3 leben. ^^

Kampfsystem:

Das Kampfsystem. Im ersten Teil nicht besonders Dynmisch, weil langweilig. Zwar war im ersten Teil eine Horde von 9 Soldaten anfangs noch ein Problem, aber im Laufe des Spiels wurden trotz der stärkeren Soldaten die Kämpfe langweilig und träge. Theorethisch nur dastehen und im passenden Moment einen Konter ausführen, alle tot.

Im zweiten Teil wurde daran ein wenig gearbeitet. Die Soldaten - insbesondere die mit Rüstung - sind sehr schwer zu erschlagen, was den Schwierigkeitsgrad natürlich anhebt (+2). Dafür leidet der Konter. Ich habe es bis heute noch nicht geschafft einen anständigen Konter auszuführen. Warum? Ich hab keine Ahnung, im Training schaffte ich ihn auf Anhieb (-1). Der Kampf ist teilweise immer noch sehr träge, man hat den Eindruck die Steuerung würde nicht reagieren(-2).
Auch neu ist die vergleichsweise zum ersten Teil, enorme Waffenauswahl. Während man im ersten Teil zwischen versteckter Klinge, Schwert und Wurfmessern entscheiden konnte, gibt es nun die Möglichkeit der Medizin, des Giftes, der doppelten versteckten Klingen, des Dolches, des Schwertes etc pp. (+1)
Wie auch Cerbi erwähnte kann man auch Waffen von bereits getöteten Gegnern aufheben und verwenden, diese verliert man jedoch, wenn man sich entscheidet doch die Flucht zu ergreifen, oder eben wenn sie stecken bleibt. Mal zur Abwechslung ein Speer oder eine Axt? Kein Problem, finde nur den richtigen Gegner. (+2)
Leider habe ich noch nicht herausbekommen, wie man das Ding fallen lässt. Möglicherweise bin ich betriebsblind, aber es ist schlecht gegen flinke Gegner mit eienm wuchtigen Speer zu kämpfen. (-1)
Eine verdammt gute Idee war es Gruppenkämpfe einzuführen. Man ist nicht mehr allein gegen eine ganze Horde von Soldaten, stattdessen kann man Leute anheuern, die einem helfen können - unter der Voraussetzung des Geldes natürlich. Oftmals ist gut zu erkennen wer zu wem gehört, zumal man Freunde nicht anviesieren kann, was ich sehr hilfreich finde um im Eifer des Gefechts nicht auf Freunde loszugehen. (+3)

7/11

Steuerung:

...Im ersten Teil die volle Katastrophe. Ein Spiel, dass selbst mit Übung noch sehr schwer zu spielen ging. Ich habe mir sogar sagen lassen, dass die Tastenbelegung auf dem PC der reine Horror sei. Also im Grunde genommen genauso wie auf der PS3.

Die Steuerung wurde weitgehend aus dem ersten Teil übernommen. Positiv natürlich ist, dass sich alte Gamer, wie ich, sich keine neue Steuerung angewöhnen müssen (+2). Negativ ist die weiterhin bestialische zwei- bis Dreifachbelegung der Tasten.Das PS3-Gamepad hat einfach zu wenig Tasten. (-2)
Während man mit R1 und X schnell rennt kann man zugleich bei einem kurzen Drücken von X springen, was dazu fürhrt das man ungewollt irgendo hinhüpft oder gar auf der Stelle turnt während man eigentlich schon längst über alle Berge sein wollte(-2).
Auch unschön bei einer Klettertour beim Weglaufen: Enzio schwebt über einer Gasse auf einem Seil, Seil ist gerade, man möchte rennen. Kamera ist leider leicht verwinkelt, dann drückt man auf X um schneller zu rennen. Dem Spiel ist die Kamera ZU sehr verwinkelt -> Enzio stürzt sich in die Straßen Altitaliens, weil das Spiel denkt Kamera sagt schon, wo geradeaus ist. (-2) Ein Fehler, der auch schon im ersten Teil vorhanden war.
Die Kleinigkeit mit dem Springen, die Cerb ansprach mag ich auch lösen können. Das Problem: Die Kamera. Ist die Kamera nicht 100% gerade hinter Ezio springt er seitlich ab, folge ist Rüstungsschaden, Endergieverlust und gegebenenfalls der Tod.

2/8


Gameplay:

Das Gameplay... hm. Der erste Teil war plump, eintönig, nervend.

Der zweite Teil ist durch schnellere Bewegung von Ezio etwas dynamischer (+1), auch wenn das Bewegungsmuster völlig identisch ist(-1). Weiterhin tummeln sich nun mehr Leute auf den Straßen, das nicht nur auf den Hauptrouten(+1). Es gibt etliche Versteckmöglichkeiten und genauso viele Möglichkeiten entdeckt zu werden (+1). Es gibt wunderbar breit gefächerte Aufgabenvariationen (+2) - wobei durchaus eine langatmige Phase sich dazwischenquetscht (-2).
Türme erklettern gibt es immer noch. Genau 66 Stück. Viele davon sind völlig identisch miteinander und geben so nur wenig Abwechslung. (-2)
Die Türme sind eine schöne Idee, aber es sind mir persönlich viel zu viele. Aber nicht nur die Türme, es gibt noch 100 Federn zu finden, 6 Gräber, diverse Schätze etc pp. Mir persönlich ist es schon zuviel Sucherei. Zumal man gefundenes bei manchan Aufgaben nicht verbuchen lassen kann. Man muss sich den Ort merken und später zurückkehren, was in so verwinkelten Städten wie sie in ACII vorkommen nur sehr schwer zu bewerkstelligen ist. (-2)
Weiterhin ist noch zu erwähnen, dass man nun seinen Haupsitz "ausschmücken" kann. Heißt renovieren. Wenn man z.B. den Schmied renoviert bekommt man satte 15% Rabatt und die Einnahmen für die man nichts tun muss, steigen. (+3)
Nachteil: Man bekommt teilweise bis zu 13.000 Flori in gerademal 20 mins. Nach 80 mins ist die Truhe voll. Es ist erstens zu viel Geld, zweitens würde ich mir eine Möglichkeit wünschen das Geld von der Ferne azuheben ohne nach Hause fahren zu müssen. (-2)
Das Spiel hat einen ausgewogenen Schwierigkeitsgrad und ist (wenn man die Steuerung mal bei Seite lässt) eigentlich immer auf Anhieb zu lösen, wenn auch mit Schwierigkeiten. (+1)
Neu ist eine Beziehungsliste und eine Datenbank in die man jederzeit einsehen kann. Dort werdend ie Beziehungen der Opfer bildhaft miteinander verknüpft oder wichtige Orte und Personen (z.B. Polizio und die Santa Maria) eingetragen und basieren auf wissenschaftlich fundierten Tatsachen.
Die Namen sind nämlich nach wie vor schwer zu merken, doch durch die Beziehungsliste muss man den Gesprächen nicht mehr folgen können, sondern schaut einfach mal nach. Das war im ersten Teil nicht möglich. Irgendwann war es mir egal wer mein Ziel war oder warum, weil ich in dem Personenwirrwarr nicht mehr durchblickte. Im zweiten Teil ist das anders. Das hebt die Motivation enorm. (+3)
Durch die Datenbank kann man bedeutsame Dinge nachschauen, oder auch mal Dinge durchgucken, die nur am Rande erwähnt wurden (Polizios Name ist ein Passwort). Eine wunderbare Idee um nebenbei auch noch ein bisschen Geschichtsunterricht zu bekommen. Doch niemand ist gezwungen die Einträge zu lesen. Geile Idee! (+3)
Was allerdings manchmal nervt ist die Wegsuche: Ich weiß, ich muss da hoch. Nur weiß ich nicht wie ich hinkommen soll. Ich stürze mich 4 mal in den Tod, hangle mich eine halbe Stunde lang am gleichen Fleck entlang, betrachte die Wand aus 360 verschiedenen Richtungen. Nöchts. (-2)


15/25

Präsentation, Atmosphäre, Motivation:

Der erste Teil konnte hierr schon kräftig Punkten, wie siehts mit dem zweiten Teil aus?

Präsentation:
Die Hauptfiguren sind allesamt durchweg sympathisch, jeder auf eine andere Art und Weise. Die Figuren sind einzigartig und durch Stimme und Aussehen individuell und unterscheidbar (ist ein großes Prob vom Ahri) (+1). Die deutsche Synchronisation der Figuren ist gelungen. Kein gelangweiltes Gebrabbel seitens der Figuren, wenn ihr Leben bedroht wird (+1). Leider wurde sich manchmal in der Stimme vergriffen. Wenn ein alter Priestersack schwafelt erwarte ich keine Stimme, die zu einem 16 Jährigen im Stimmbruch passen würde (übertrieben) (-1). Ein ziemlich molliger, etwas über 50 wirkender Genosse, hat z.B. die Stimme von Doug aus King of Queens. Ob das passt muss jeder für sich entscheiden. Die Kameraführung während der Szenerie ist gelungen. (+1)

3/4

Atmosphäre:
Die Atmosphäre ist gelungen. Sie kommt rüber wie sie rüberkommen soll. Dreckig, ernst, protzig. Wie die Zeit eben so war. (+1)
Ganz besonders gut gefallen hat mir der Tag-Nachtwechsel. Er geht relativ schnell von statten, aber immerhin nicht zu schnell. Der Übergang ist fließend und wenn Venedig erstmal leuchtet ist das eine pure Augenweide. (+3)

4/4

Motivation:
Bei mir kam die Motivation nur sehr schleppend. Erst als man zwischen den Sequenzen wieder zu Desmond wechselte und er von seltsamen Hallus geplagt wurde, weckte das Spiel in mir den Ehrgeiz wissen zu wollen, was Sache ist.
Mir kommt Desmond dieses Mal etwas zu kurz. Möglicherweise ändert sich das ja noch. (+1)
Leider nehmen mir die ganzen "Suchsachen" recht schnell die Laune. (-1)

1/2

Musik:

Passende Untermalung in jeder Situation. Der Musikwechsel ist nicht zu schnell und abrubt. Hier kann man definitiv nicht meckern (+2). Zumindest solange man spielt. Die Musik ohne etwas nebenbei zu tun, ist ungut und klingt nicht. (-1)

2/3

Grafik:

Die Grafik ist detailliert. Die Texturen sind nicht offensichtlich und dadurch fügt sich alles ohne störendes Muster in ein Bild ein. (+2)
Der Schatten ist leider nicht fließend im Tagesablauf und ruckelt daher erheblich. Also ihn von nahem zu betrachten macht daher keinen Sinn. Von weitem jedoch ist er schön anzugucken und schön zu beobachten wenn Ezio übers Dach klettert. (+1 zu dem ganzen Schattenkram)
Die filigranen Stoffe der Italiener sind sehr schön umgesetzt. (+1)
Was jedoch genauso Aufmerksamkeit erregt sind die Grafikfehler: Über Heuhaufen schwebende tote Soldaten, ineinandergreifende Tote. Erstaunlicherweise sind es meistens nur Tote... aber auch Stoffe, die anderen Gegenständen fernbleiben als würden sie sich abstoßen, wie Enzios Klinge und sein Umhang. (-1)
Zwar ist die Mimik der Personen wunderbar animiert, aber mich störend die unglaublich eckigen Augen. Eher wirken sie manchmal wie schmale Achtecke. (-1)

4/6

Gesamtnote:

36/60
Mittelmäßig!
__________________

Geändert von Ahriman (17.02.2010 um 21:34 Uhr).
Ahriman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2010, 16:27   #6
Cerberus
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Ich hatte nie mit Orientierungsproblemen oder "ich finds nicht" zu kämpfen
Die Karten sind ziemlich gut und der Rest erledigt der Adlerblick. Doppelte Tastenbelegungen sind absolut kein Problem wenn man´s erstmal drauf hat. Danach ist die Steuerung wunderbar intuitiv.

Als mittelmässig würde ich das Spiel auf keinen Fall bewerten und es ist immer noch ein gern gekauftes Spiel. Ahri...du bist zu kritisch
__________________

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Alt 20.02.2010, 18:22   #7
Ahriman
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Zitat:
Zitat von Cerberus Beitrag anzeigen
Ich hatte nie mit Orientierungsproblemen oder "ich finds nicht" zu kämpfen
Die Karten sind ziemlich gut und der Rest erledigt der Adlerblick. Doppelte Tastenbelegungen sind absolut kein Problem wenn man´s erstmal drauf hat. Danach ist die Steuerung wunderbar intuitiv.
Naja...

Zitat:
Als mittelmässig würde ich das Spiel auf keinen Fall bewerten und es ist immer noch ein gern gekauftes Spiel. Ahri...du bist zu kritisch
Hast dus durch?
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